N10: EMAF - Musik und Performance

News 11 April 2019

Vom Rhinozeros über das Wasserbärchen bis hin zu STAUB – im Musik- und Performance- Programm des EMAF geht es in diesem Jahr wieder äußerst lebendig zu. Dazu gehören Formate wie Lecture- und Noise-Performances genauso wie kollektives Singen. Jo Caimo lässt Sie Teil seiner Performance Koorvorming werden; Erik Bünger untersucht, welche Rolle der Name eines Tieres im Sprachverhalten des Menschen spielt. Genauso beschäftigen sich Thomas Keiser, OJOBOCA und Amerikan Teenager mit der wilden Grammatik von Apparaten und Dingen. Am Freitagabend heißt es dann „EMAF meets STAUB“ – bei der Clubnacht in der Skatehalle Osnabrück.

Mehr Infos zum Musik- und Performance-Programm des EMAF gibt´s hier.

+++ Themenprogramm WILD GRAMMAR +++

Caspar Stracke und Gabriela Monroy haben ein scharfes Auge für die Präsentation einer Vielzahl von hochkarätigen Videoarbeiten. Sie sind Filmemacher, bildende Künstler und Kuratoren, die zwischen Berlin und Mexiko-Stadt leben und arbeiten. Caspar und Gabriela waren die Leiter von video_dumbo (2005-2013), einem jährlichen Festival/Ausstellung internationaler zeitgenössischer Bewegtbildkunst in New York, und Kuratoren des 60. Flaherty Seminars (2014). Sie sind auch langjährige Freunde vom EMAF. Wir freuen uns, dass wir sie jetzt als Kuratoren unseres Themenprogramms WILD GRAMMAR gewinnen konnten.

WILD GRAMMAR beinhaltet Arbeiten von:
Basma Alsharif, Yann Beauvais, Mary Helena Clark, Colectivo Los Ingrávidos, Tony Conrad, Anouk De Clercq, Nathaniel Dorsky, Ivan Ladislav Galeta, Jean-Luc Godard, Johan Grimonprez, Louis Henderson, Sky Hopinka, Daniel Jacoby & Yu Araki, Rainer Kohlberger, Kriwet, Tuomas A. Laitinen, Maurice Lemaître, MAKE IT HAPPEN AGAIN, Jesse McLean, Elizabeth Price, Laure Prouvost, Michael Robinson, Marion Scemama & David Wojnarowicz, Paul Sharits, Shelly Silver, John Smith, Deborah Stratman, Naho Taruishi, Terre Thaemlitz, Ana Vaz, YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES und Zapruder.

+++ Wettbewerb +++

Neben dem Themenprogramm gehört zur Sektion Film auch der große Bereich des Wettbewerbs. 51 Arbeiten hat die Kommission dafür ausgewählt. Sie konkurrieren um drei Preise, die am 27. April um 21 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück verliehen werden: der EMAF-Medienkunstpreis der Deutschen Filmkritik (dotiert mit 1.000 Euro), der mit 2.000 Euro dotierte Dialog-Preis des Auswärtigen Amtes und der EMAF-Award für eine richtungsweisende Arbeit in der Medienkunst, dotiert mit 3.000 Euro.

+++ Frist verlängert +++

Wegen der großen Nachfrage verlängern wir die Akkreditierungsfrist. Dauerbesucher können sich noch bis Donnerstag, den 18. April anmelden. Studierende zahlen nur 25 Euro. Einzeltickets und Festivalpässe erhalten Sie ab dem 24. April ab 16 Uhr am Festivalcounter in der Lagerhalle.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzliche Grüße vom Team des EMAF 2019

Laure Prouvost: "DIT Learn"