Filmprogramm ergänzt Ausstellung

Filmprogramm ergänzt Ausstellung

Das European Media Art Festival ist am Sonntag nach fünf an- und aufregenden Tagen zu Ende gegangen. Die Ausstellung des EMAF in der Kunsthalle Osnabrück ist aber noch bis zum 21. Mai zu sehen – zu den regulären Öffnungszeiten der Kunsthalle. Sonntags um 16 Uhr und auf Anfrage auch an anderen Terminen bieten wir weiterhin Führungen an.
Das Gelbe Rondell, das Kurator Franz Reimer für die Konferenz entworfen und das viel Zuspruch erhalten hat, findet in den kommenden Wochen weiter Verwendung. Ab Sonntag können Besucher dort den Film „Das Kongo Tribunal“ sehen, der gemeinsam mit den drei Preisträger-Filmen des EMAF 2018 und dem Vortrag des Künstlerduos Korpys/Löffler gezeigt wird. „Das Kongo Tribunal“ durchleuchtet anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo und in Berlin die Gründe und Hintergründe für den seit bald zwanzig Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Dabei entsteht ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableau der neokolonialen Weltordnung. „Ein Wahnsinnsprojekt! Wo die Politik versagt, hilft nur die Kunst.“ - DIE ZEIT
Programm Gelbes Rondell in der Kunsthalle Osnabrück:
- „Imperial Valley (Cultivated run-off)“, Film von Lukas Marxt (EMAF Medienkunstpreis der Deutschen Filmkritik (VDFK))
- „Oumoun“, Film von Fairuz Ghammam (Dialog-Preis des Auswärtigen Amtes)
- „Shouting at the Ground“, Film von Graeme Arnfield (EMAF Award)
- „Ästhetische Strategien als Bildpolitik“, Vortrag von Andree Korpys und Markus Löffler sowie der Filmemacherin Alex Gerbaulet
- „Das Kongo Tribunal“, Film zum Transmedia-Projekt von Milo Rau
Die Beiträge werden als Loop gezeigt, das heißt, es gibt keine bestimmten Anfangs- oder Programmzeiten.
Öffnungszeiten Kunsthalle Osnabrück:
Dienstag: 13 bis 18 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
am zweiten Donnerstag im Monat: 11 bis 20 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertage: 10 bis 18 Uhr
Montags bleibt die Kunsthalle geschlossen.
Eintritt: 5 Euro/ ermäßigt 3 Euro.
Bei Interesse an einer Führung: melden Sie sich gern, telefonisch unter 0541 21658 oder per mail an presse@emaf.de.