European Media Art Festiaval Osnabrück

Ausstellung 2014

WE, THE ENEMY

Mit der Ausstellung umkreist das Festival die seit den ersten Edward-Snowden-Unterlagen immer wieder mit neuen Veröffentlichungen gestützten Diskussionen um das Themenfeld „Surveillance und Big Data“.

 

Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück ist noch bis zum 25. Mai 2014 zu sehen.

Sonntags um 16 Uhr bieten wir eine öffentliche Führung an. Für weitere Führungen wenden Sie sich bitte an Kerstin Kollmeyer unter Tel. 0541 - 21 658 oder presse(at)emaf(.)de.

 

 

 

 

Öffnungszeiten der Kunsthalle:

dienstags, 13 - 18 h
mittwochs bis freitags, 11 - 18 h
samstags und sonntags, 10 - 18 h
montags geschlossen

Kunsthalle Osnabrück

Anschrift Kunsthalle Osnabrück:
Hasemauer 1, 49074 Osnabrück

Policia

Bjørn Melhus

Nur zwei Videobilder stellen die Bewegung eines in der Luft auf der Stelle schwebenden Polizeihubschraubers dar. Die Gleichzeitigkeit von Bewegung und Stillstand der Helikopter-Gesellschaft, die sich selber mit fliegenden Augen kontrolliert, ist kaum schlichter und gleichzeitig einprägender ins Bild gebracht.

Under surveillance | under the radar

Christoph Wachter & Mathias Jud

Installationen und Wandzeichnungen erhellen, wie polizeiliche und geheimdienstliche Kontrolle und Überwachung bis hin zur Zensur funktioniert. Diese werden direkt kontrastiert mit den Aktionen, die "unter dem Radar" stattfinden, so wie auch ihr Projekt qaul.net: Ein nachvollziehbares, unabhängiges, dezentrales und offenes Kommunikationsprinzip, das auch von Aktivistinnen und Aktivisten eingesetzt wird.

Mit freundlicher Unterstützung der   Logo Pro Helvetia

The Shy Camera

Gregor Kuschmirz

Die schüchterne Kamera ist eine interaktive Installation: In der Raummitte kreist eine Kamera an der Decke langsam um ihre eigene Achse. Wann immer jemand in die Nähe kommt, wendet sie sich von ihm ab.

Ein Media-Campus-Projekt.

 

 

The Situation Room

Franz Reimer

Franz Reimer stellt einen begehbaren, kulissenhaften Nachbau des Kontrollraumes des Weißen Hauses aus, der im Pressebild als Bildikone der Tötungsaktion von Osama Bin Laden um die Welt ging. Während die US-Regierung auf dem Bildschirm den Tod Bin Ladens betrachten konnte, kann sich der Besucher der Installation nun selbst als Zuschauer des vermeintlichen, aber nicht sichtbaren Tötens erkennen. Diese Zeugen- und die damit übertragene Mittäterschaft thematisiert die Installation.

Ich glaubte Gefangene zu sehen

Harun Farocki

Bilder aus dem Maximum Security Gefängnis in Corcoran, Californien. Die Überwachungskamera zeigt einen tortenstückförmigen Ausschnitt eines betongedeckten Innenhofs. Ein Häftling greift den anderen an, worauf die Unbeteiligten sich sogleich auf den Boden legen, die Arme über dem Kopf. Sie wissen, was jetzt kommt: der Wärter wird eine Warnung rufen und danach eine Gummimunition abfeuern. Hören die Häftlinge mit dem Kampf nicht auf, schießt der Wärter scharf. Die Bilder sind stumm, vom Schuss zieht der Pulverrauch durch das Bild. Die Kamera und das Gewehr sind gleich nebeneinander, Blickfeld und Schussfeld fallen zusammen. (H. Farocki)

#1 City TV

&

untitled (NSA Field Station, Berlin, Teufelsberg)

Frank Thiel

Sehr nüchtern und ohne jeden Anschein von Sentimentalität erfasst Frank Thiel mit seinen Fotografien die technische Infrastruktur der Kontrollapparate und ihre Vergänglichkeit innerhalb der Stadtlandschaft Berlins. Er untersucht die dialektischen Beziehungen zwischen Macht, Ideologie und Ästhetik in ihrer permanenten Veränderung, verhindert dabei aber sich dem Reiz des Morbiden zu ergeben.

Fake Account

Alexander Repp

Repp visualisiert die Verästelungen von Twitter-Nachrichten, die in einem kurzem Zeitfenster nach den Anschlägen auf den Boston Marathon das Wort „killed“ beinhalteten. Viele Twitter-Nutzer hielten eine vermeintliche Nachricht von einem der Attentäter für authentisch („I will kill all of you, you killed my brother“), posteten sie erneut und erstellten ein Täterprofil, das vor einem völlig „gefaktem“ Hintergrund entstand. Die „großen“ Medien verbreiteten dieses dennoch landesweit.

TEN

Niklas Goldbach

Goldbach verdichtet das Erscheinungsbild der globalen, identitätslosen aber dadurch effektiven Machtsysteme: Zehn geklonte Männer im uniformen Outfit vollführen die Rituale des weltweiten Business in der sterilen Umgebung von absolut identischen Luxushotels: Meetings, Wartezeit, Selbstoptimierung, Machtspiele. Wie ausgestanzt leben die ent-individualisierten Eliten in der Ikonografie der durch-designten Wirklichkeit.

black hole / first light

Mischa Kuball

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich Kuball in einer Installationsserie mit Platon. Dessen Höhlengleichnis ist der Bezugspunkt seiner durch Licht und Projektion entstehenden Erfahrungsräume, die er elegant mit wahrnehmungs- und erkenntnistheoretischen Überlegungen verknüpft. Er erweitert diese Betrachtungen um die Debatte zu den kosmischen Schwarzen Löchern, deren „Ereignishorizont“ entscheidende quanten- und relativitätstheoretische Fragen des Erkennens der Welt aufwirft. Die durch bewegte Folien, Reflexionen, Licht- und Schattenbildung vielfach gebrochenen (Ab-)Bilder einer Realität werden auf ihren Gehalt hin genauso untersucht wie die Realität selber. Taugt der Begriff von Realität noch als gedachter Ort des Subjekts, als Handlungsort, oder weicht alles in das Mediale aus? Ist das Licht als Metapher der Aufklärung bereits vom Ereignishorizont verschluckt oder geht es von ihm aus?

In Light Of the Arc

Zachary Formwalt

Die Zweikanalinstallation zeigt in der boomenden Sonderwirtschaftszone den Neubau der Börse von Shenzhen, der Stadt mit dem höchsten Prokopf-Einkommen Chinas. Er kontrastiert die Ästhetik der Außenfassade des Gebäudes und die darin entstehende Inneneinrichtung mit Gedanken über die schönfärberische Terminologie und die technische Sprache des Börsenhandels. Abgehoben von den materiellen Bedingungen der Produktion der börsengehandelten Waren, von Nahrungsmitteln, Rohstoffen oder Firmenanteilen könnten abstrakte Begriffe wie Liquidität oder Risiko die Realität der Wirtschaft gar nicht erfassen.

Smile

Markus Walenzyk

Bei der Selbstüberprüfung seiner Künstlerrolle bedient sich Walenzyk der Maskerade, dem Überzeichnen, der Verwandlung. Langsam, Strich für Strich, vollzieht sich in diesem performativen Akt die Transformation von einem natürlichen Antlitz, hin zu einer erstarrten, abstrakten, künstlichen Maske.

Ein Media-Campus-Projekt.

5000 Feet Is The Best

Omer Fast

Das nachgespielte Interview, in dem ein Drohnenpilot seinen Arbeitsalltag in seiner Steuerzentrale in Nevada und die aus den Einsätzen resultierenden psychischen Probleme schildert, wird von skurrilen, mäandernden Szenen unterbrochen. Eine vieldeutige Verbindung aus Erinnerung und Fiktion, Fakt und Imagination umspielt die stets fließenden Übergänge von Dokumentation und Inszenierung.

How Not to be seen:

A fucking Didactic Educational .mov File

Hito Steyerl

Hito Steyerl befasst sich mit der Ästhetik des Widerstands und der Verknüpfung von dokumentarischen Formen und gesellschaftspolitischen Machtstrukturen. Sie fragt, ob es noch möglich ist, nicht gesehen zu werden oder sich vor Satellitenüberwachung und Datentracking zu schützen und macht absurd-komische Vorschläge, wie man subversive Strategien des Verbergens durch Tarnung, Irreführung der fliegenden Kameras oder durch digitale Unsichtbarkeit entwickeln kann.

Low Definition Control - Malfunctions #0

Michael Palm

Michael Palm denkt in seinem Film intensiv über die Implikationen der zunehmenden Technisierung der Wahrnehmung im öffentlichen Raum nach. Er tut dies, indem er eine Theorie aus Fragmenten von immer wieder durch Überhöhung verfremdeten Alltagsszenen zusammensetzt. „Low Definition Control“ ist Science Fiction im buchstäblichen Sinn des Wortes - eine visionäre Vorwegnahme von längst im Gange befindlichen biopolitischen Prozessen, in denen die Technik sich in das Verhalten der Menschen so einschreibt, dass nach einer Disziplinar- und einer Kontrollgesellschaft irgendwann eine Gesellschaft körperloser, berechenbarer Schnittstellensubjekte treten könnte.

Everyday Rebellion

Arash T. Riahi & Arman T. Riahi

Der Web-Blog „Everyday Rebellion“ dokumentiert fortlaufend die Vielfalt und den Einfallsreichtum verschiedenster internationaler Protestbewegungen. Weltweit entwickeln Aktivisten kreative Taktiken des gewaltfreien Widerstands, humorvolle Aktionen, effektive Schwarmveranstaltungen oder medienwirksame Demonstrationen. „Everyday Rebellion“ sammelt die Aktivitäten des zivilen, friedlichen Kampfes gegen Diktatoren, Gewaltherrschaft und Korruption, für Demokratie, Transparenz und wirtschaftliche Selbstbestimmung und gibt cross-mediale Tipps zur Gewinnung breiter Unterstützung.

Waxed

Markus Walenzyk

Sein eigenes Gesicht taucht Markus Walenzyk immer wieder in flüssiges Wachs und lagert so Schicht für Schicht eine Wachsmaske an, die ihm das Atmen erschwert und sein Äußeres verändert. Nach und nach entsteht ein neues Porträt-Bild des Mannes, das sowohl an eine Totenmaske als auch an ein zeitloses, marmornes Abbild einer klassischen antiken Figur erinnert.

Ein Media-Campus-Projekt.

Machar (*Mosquito)

Sissel Marie Tonn

Machar untersucht die Komplexität der menschlichen Interaktion über den Bildschirm. Im Rückblick auf die jüngsten Berichte über PTSD (Posttraumatische Belastungsstörung) unter Flugdronenpiloten, hinterfragt die Arbeit wie wir andere Menschen auf dem Monitor wahrnehmen. Die Künstlerin zeigt uns den voyeuristischen Blick der Piloten auf die Welt und demonstriert damit die Komplexität des Eingriffs und die affektiven Reaktionen auf das, was auf dem Screen zu sehen ist.

Ein Media-Campus-Projekt.

Comfortable Protest

Elena Artemenko

Artemenko unterstützt Aktivisten und Demonstranten humorvoll mit der Entwicklung eines kompakten Protest-Kits, eines multifunktionalen Rucksacks für die spontane Aktion: Stifte und Demo-Schild für das bunte Protestplakat, Schirm und Plane gegen die Widrigkeiten des Wetters, Hocker und Kissen für die Aktivismus-Pause und ein Erste-Hilfe-Pack zur schnellen Versorgung.

Stalker 2

Anke Eckardt

In ihrer Installation verwendet Anke Eckardt Ultrasound-Lautsprecher, die von Militär und Polizei zur Abwehr von potentiellen Angreifern genutzt werden. Der Ausstellungsbesucher kann den hochkonzentrierten Schallstrahl über einen schwenkbaren Reflektor, der einem großen Radarschirm gleicht, im Raum bewegen. Trifft der Schall auf eine feste Oberfläche, reflektiert diese wiederum den Sound, so dass die Quelle des Tons nicht mehr ortbar wird. Der Ton besteht aus schnellen Beats, Pfeifgeräuschen und technischen Lauten, die zu Kontrolle, Ordnung und Disziplin ermahnen.

Entschleunigerhelm

Lorenz Potthast

Der Entschleunigerhelm bietet eine Wahrnehmung der Umwelt in Zeitlupe. Der Fluss der Zeit als unveränderliche Konstante wird durchbrochen und der Kontrolle des Nutzers unterstellt. Der Helm funktioniert als eine Reflektionsblase in der die Beziehungen zwischen Wahrnehmung, Umwelt und Körperlichkeit verhandelt werden.

Ein Media-Campus-Projekt.

Paranoides Zuhause

Johannes Jensen

Das „Paranoide Zuhause“ ein idealer Ort für Menschen mit besonders hohem Sicherheitsbedürfnis. Aus kleinen Luken des aus Pentagonen bestehenden Dodekaeders ragen Gewehrläufe heraus – eine Verteidigung in alle Richtungen ist jederzeit möglich. Entworfen wurde die Arbeit für eine Ausstellung auf dem Gelände der ehemaligen amerikanischen Botschaft in Düsseldorf.

(-1 MinusEins Medienlabor)

Ein Media-Campus-Projekt.


The Google Trilogy

Emilio Vavarella

Wenn bei Google Street View plötzlich der Fahrer des Aufnahmefahrzeugs in die Kamera starrt, wenn absurde Szenen, Unglücke und Ungereimtheiten auf den Straßen und vor den Fassaden aufblitzen, oder wenn Funktionsstörungen die Bilder mit Farbkaskaden überziehen: die „Glitches“, Fehlimpulse, Pannen und Störungen, die The Google Trilogy aufzeigt, weisen auf die noch eingeschränkte Macht der Apparate hin.

 

Kunst Quartier des BBK

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück
Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14 - 18 h, Sa: 11 - 16 h

Can you see the wind when it blows

Johannes Langkamp 

In der Ausstellung konzentriert Langkamp einige Videoarbeiten zu einer Werkschau seines bisherigen Schaffens. Seine Videosketches sind kurze, verblüffende Ausflüge in die Welt des anderen Sehens mit leisen, poetischen Aha-Effekten. Dabei ist die Kamera oftmals der Hauptdarsteller; sie wird zwischen Lift-Türen gedrückt, an Bohrmaschinen befestigt oder per Klebestreifen durch den Raum geschickt. Indem Langkamp mit ironischem Blick auf die Wirklichkeit schaut oder durch perspektivische Verschiebungen aus Alltagssituationen kleine Wunder der Wahrnehmung zaubert, stellt er Sehgewohnheiten buchstäblich auf den Kopf und hinterfragt unser visuelles Vokabular.

Stadtgalerie + Café

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück
Öffungszeiten: Di - So: 9.00 - 18.30 h

Eye could see

Nora Peters

Nora Peters beschäftigt sich mit dem Sehen und Gesehen-Werden. Während der fünf Tage des Festivals wird die Augeniris von Besuchern fotografiert und durch neue Technik an eine alte, elektronische Strickmaschine geschickt. Auf einem sich ständig verlängerndem Strick-Gobelin erscheinen die fixierten Augenbilder. Sie eröffnen nicht nur ein Spannungsfeld zwischen Kunst und Betrachter sondern verweisen auch darauf, dass durch Beobachten eine Form von Aneignung stattfindet. In diesem Fall sogar die Aneignung von etwas sehr Persönlichem, da die menschliche Iris individuell und einzigartig ist.

Mobile Botschaft Kompostaat

Johannes Jensen

Am 3. September 2011 wurde in Mönchengladbach der Staat „Kompostaat“ gegründet, dessen Idee u.a. die Autonomie und Selbstversorgung ist. Der Gedanke des „Kompostaats“ lebt an verschiedenen Orten in Form von Botschaften fort. Die Besucher können sich dort einen Pass ausstellen lassen und erhalten so eine weitere Staatsbürgerschaft mit einhundertjähriger Gültigkeit.

(-1 MinusEins Medienlabor)

Ein Media-Campus-Projekt.

Gleichzeitige Ebenen

Jens Standke

Über eine Dauer von zehn Sekunden zeichneten Körper-Scans menschliche Bewegungen auf. Diese Daten wurden für den 3D-Druck aufbereitet, dann aber nur in einem 2D-Print realisiert. Die Abfolge der Bewegungen löst sich dabei in der Gleichzeitigkeit aller Ebeben auf.

(-1 MinusEins Medienlabor)

Ein Media-Campus-Projekt.

Turm Bürgergehorsam

Ausstellung nur während des Festivals!

Evolution of Silence

Matthias Lohscheidt

„Evolution Of Silence“ schafft eine virtuelle Umwelt, in der künstliche Kreaturen existieren, die jeweils einen genetisch festgelegten Ton von sich geben können. Diese Kreaturen, jede sichtbar als Lichtstrahl in einer holographischen Projektion, erzeugen durch die evolutionäre Entwicklung ihrer Population eine sich selbst harmonisierende Klanglandschaft.

Ein Media-Campus-Projekt.

Scanner Lines

Tim Roßberg

Die für den Turm modifizierte Installation „Scanner Lines“ rückt den Betrachter ins Zentrum, der mit seinem Spiegelbild und Schatten konfrontiert wird, während weiße Lichtlinien sowohl den Menschen als auch die Umgebung zu scannen scheinen. Begleitet von maschinellen Sounds, konstruieren abstrakte Formen eine sich kontinuierlich wandelnde Komposition, die sich immer wieder auflöst und neu formiert.

klanglicht

Philipp Kliem

Die interaktive Installation „klanglicht“ versucht eine Verbindung zwischen dem Analogen und Digitalen herzustellen und befasst sich mit der Transformation sowie Manipulation von Daten. Dabei durchläuft das Medium (hier Sound) unterschiedlichste Aggregatzustände. Die Arbeit besteht aus mehreren Leuchten, die jeweils ein spezifisches Klangbild besitzen, und einer zentralen Station.

Hasestraße 57

Ausstellung nur während des Festivals!

Nothing to Hide

Hochschule Osnabrück Media & Interaction Design und Medieninformatik

Die Hochschule Osnabrück zeigt eine Auswahl von Projekten von Studierenden der Studiengänge Media & Interaction Design und Medieninformatik. Die Projekte beschäftigen sich mit vielfältigen Perspektiven auf das Thema Nothing to Hide, kritisch, überzogen, erklärend, humorvoll - und natürlich interaktiv. Zu sehen und zu spielen gibt es Animationsfilme, Mapping Projekte und installative Arbeiten. Die Besucher können erleben, was passiert, wenn das eigene Handy erwacht. Sie können ihr Handy scannen lassen, werden selbst gescannt. Es gibt einen Wald mit einem Reh, einen Poller mit Eigenleben, einen Raum, der sich verwandelt und gut verständliche Informationen über personalisierte Werbung und Facebook. Und die Raucher draußen vor der Tür machen illuminativ auf sich aufmerksam.

Lukas Flagmeier & Dennis Rötger: "We, the enemy"Lukas Flagmeier & Dennis Rötger: "We, the enemy"

Stimmmaler - Paint with your Voice

Benjamin Böhm, Julian Hermann, Tim Rizzo, Manfred Liedtke, Prof. Anja Stöffler, Jochen Huber

Die interaktive Installation "Stimmmaler – Paint with your Voice" lässt Besucher mit ihrer eigenen Stimme auf einer projizierten Leinwand malen. Dabei interagiert der Besucher mit einem augmentierten Megaphone, das den Pinsel auf der virtuellen Leinwand steuert.

Genre und Lustspiel

Filmprogramm - Kurzfilme aus Mainz

Die Faktoren Zeit und Interaktion spielen eine zentrale gestalterische Dimension in den audiovisuellen Medien Film und Fernsehen. Animationen, Kurz- und Dokumentarfilme werden von der FH Mainz in drei Filmprogrammen über die Festivalzeit präsentiert. What I can never express! Süsses und 40 Gramm Fleischwurst stehen Im Fokus, als Resultat eine Vollnarkose und eine riskante Erinnerung. Auf ein Wiedersehen!

Walter Stöhr: "Traumfabrik"Walter Stöhr: "Traumfabrik"

Zimmertheater

Ausstellung nur während des Festivals!

Vinylaktiten / Vinylagmiten

Jens Standke

Vinyl-Schallplatten sind zu Hunderten übereinander geschichtet. Zu jeder Platte gibt es eine Audio-Datei als klangliches Pendant. Ein riesiges skulpturales Klang-Archiv, das Musik und Rauschen neu strukturiert. Die Platten wurden in einer d.i.y.-CNC-Fräse bearbeitet: Die „technofaktur“ kann während des Fräsens deren Klang per optischen Tonabnehmer aufzeichnen.

(-1 MinusEins Medienlabor)

Ein Media-Campus-Projekt.

Lagerhalle

Ausstellung nur während des Festivals!

Macintalk - A mac in dialog with itself

Erik Freydank & Kevin Röhl

Im medienkritischen Experiment geben wir einem Computer Persönlichkeit und menschliche Attitüde. “Tim Macintalk” kommuniziert über die interne Sprachausgabe und -erkennung mit sich selbst sowie mit der Außenwelt und führt automatisiert menschliche Arbeitsvorgänge aus, indem er Mails schreibt, Programme nutzt und soziale Netzwerke betritt.

Ein Media-Campus-Projekt.

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