
Über 25 Jahre Medienkunst
Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum prägt es entscheidend die Thematik, Ästhetik und Zukunft der medialen Kunst.
Das Festival bietet jährlich einen aktuellen und historischen Überblick mit Experimentalfilmen, Installationen, Performances, digitalen Formaten und hybriden Formen. Dabei reicht das inhaltliche Spektrum von persönlichen und politischen Themen oder gestalterischen Experimenten bis zu provokanten Aussagen aus dem Spannungsfeld „Medienkunst – Gesellschaft“. Das Festival versteht sich als Ort des Experiments und als Labor, in dem Ungewöhnliches, Versuche und Wagnisse entstehen und präsentiert werden.

EMAF 2013
Preisverleihung
Beim diesjährigen EMAF wurden vier verschiedene Awards vergeben:
Der "EMAF Award" für eine richtungsweisende Arbeit der Medienkunst, der "Arte Creative Newcomer Award", der "Dialogpreis" des Auswärtigen Amtes zur Förderung des interkulturellen Austausches sowie der "Preis für den besten deutschen Experimentalfilm", den der Bundesverband der deutschen Filmkritik ausgeschrieben hatte.
Der Arte Creative Newcomer Award wurde in diesem Jahr zu gleichen Teilen an zwei verschiedene Künstlerinnen verliehen.

Harun Farocki
Parallele
Harun Farocki, einer der bedeutendsten deutschen Essayfilmer, vergleicht die ersten stark abstrahierten Bilder der Computerspiele mit den ausgefeilten, fast hyper-realistischen Darstellungen der heutigen Games-Industrie.
Seine Doppelprojektion ist in diesem Jahr in der Ausstellung des EMAF in der Kunsthalle Osnabrück zu sehen.
Lea Nagano
Kyosei - Coexistence
Kyosei thematisiert die katastrophalen Ereignisse um Fukushima. Die Deutsch-Japanerin Lea Nagano war in Tokio in jenen Tagen. Sie transformierte ihre mit dem Erdbeben, dem Tsunami und der nuklearen Katastrophe einhergehenden widersprüchlichen Stimmungen und Gefühle in ein mediales Panorama.

Das EMAF geht wieder auf Tour!
Unter dem Motto "Sozialize" haben wir ein Filmprogramm zusammengestellt, das aktuelle Filme aus den Programmen der letzten beiden Festivals präsentiert.
Darunter sind - neben Preisträgern - internationale Arbeiten, die sich mit den verschiedenen Facetten einer sich rapide verändernden Gesellschaft in Zeiten von Globalisierung, Wirtschaftskrise und der zunehmenden Medialisierung des Alltags beschäftigen.
Die thematischen Ansätze, die die Künstler hier verfolgen, reichen von sozialer und politischer Kritik, über persönliche Reflektionen zu Fukushima und dem Arabischen Frühling, bis zu ironischen Kommentaren über den aktuellen Trend eines 'Rückzugs ins Private'.
Dieses 80 minütige Programm ist eine gute Gelegenheit für Galerien, Museen, Kinos und Kulturveranstalter aktuelle künstlerische Positionen im Rahmen Ihrer Kulturarbeit zu präsentieren und ist ab sofort für € 160.- bei uns buchbar.
Für ein Passwort zum Preview-link kontaktieren Sie uns bitte unter info@emaf.de



















